Hi Ollie! Wie lange arbeiten Sie bereits für Amberley Labels, und was umfasst Ihre Tätigkeit?

Ich bin vor 13 Jahren als Azubi bei Amberley Labels angefangen und habe gleichzeitig an der Bournemouth University mein Rechnungswesen studiert. Meine erste Vollzeitstelle war als Sachbearbeiter in der Kreditorenbuchhaltung. Danach arbeitete ich im Forderungsmanagement, bevor ich mich zum Finanzassistenten, Finanzmanager und später zum Site Financial Controller hochgearbeitet habe. In unserer Finanzabteilung bei Amberley sind wir zu viert und verwalten alle Finanzen des Standorts, erstellen die monatlichen Managementberichte, Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanz und sorgen dafür, dass der Betrieb in Blandford kostengerecht läuft.

Macht Ihnen die Arbeit bei Amberley/Coveris Spaß?

Coveris ist ein guter Arbeitgeber, denn im Unternehmen passiert immer etwas Neues, das macht die Arbeit interessant. Kein Jahr verläuft wie das andere und es gibt viele Möglichkeiten für Schulungen und Beförderungen.

Amberley war zuvor ein privat geführtes Unternehmen, bevor es von Coveris übernommen wurde, und wir haben es geschafft, diesen Mittelstandsgeist zu bewahren. Wir sind immer noch ein relativ kleiner Standort im Vergleich zum Rest des Konzerns und obwohl wir einem großen Konzern gehören, hat Amberley immer noch diesen familiären Charakter – wir sind ein wirklich eng verbundenes Team und passen aufeinander auf.

Wie haben Sie vom CCF erfahren und war es einfach, sich zu bewerben?

Ich habe vom Fonds über unser Intranet-System und auf Schwarzen Brettern der Mitarbeiter erfahren. Das Bewerbungsverfahren war wirklich unkompliziert; ich habe einfach eine E-Mail gesendet, in der ich die Ziele des Clubs, den benötigten Betrag und wofür das Geld verwendet werden sollte, erklärte.

Welchen Unterschied hat das Geld für den Club gemacht?

Einen riesigen Unterschied! Wir haben uns riesig gefreut, einen Zuschuss von £500 zu erhalten, den wir zum Kauf der Team-Ausrüstung, Trainings­jacken und ähnliches verwendet haben. Wir konnten auch in viel Ausrüstung wie Hütchen, Leitern und Trainings­attrappen investieren, um unsere Positionsarbeit zu unterstützen – alles hat eine erstaunliche Auswirkung auf das Team und die Fortschritte gehabt, die die Jungs gemacht haben. Wir haben noch nie hochwertige Ausrüstung gehabt und dank dieser Unterstützung können wir viel flexibler und zukunftsorientierter arbeiten.

Woher kam die Idee für den Verein?

Mein Freund und ich haben ein paar Jahre lang im lokalen Stadtverein trainiert, der sehr gut etabliert ist, aber wir wollten etwas für uns selbst und die Kinder tun, die wir trainiert haben. Pimperne hatte zu dieser Zeit keine Jugendmannschaft, daher wollten wir einen Verein an dem Ort gründen, wo alle zur Schule gehen, unsere eigene Identität haben und eigene Entscheidungen bezüglich Training, Coaching und Spiele treffen. Es war ein großer Schritt und ziemlich beängstigend, weil wir sicherstellen wollten, dass die Kinder das richtige Training und die richtige Ausrüstung bekommen, aber bislang hat es wirklich gut geklappt. Die Mannschaft hat in dieser ersten Saison enorm Fortschritte gemacht, gewinnt Spiele, spielt wirklich attraktiven Fußball und hat dabei großen Spaß!

Woher kam deine Leidenschaft für Fußball?

Ich spiele mein ganzes Leben lang, vom Jugendfußball bis zur Seniorenebene. Jetzt mit Arbeit und familiären Verpflichtungen kann ich nicht so viel spielen, wie ich gerne möchte. Allerdings macht mir Coaching sehr viel Spaß, da es viel lohnender ist, wenn man sieht, dass zum Beispiel einer unserer Jungs, der am Anfang super nervös war und nicht kicken konnte, sich jetzt zu einem wichtigen Mitglied der Mannschaft entwickelt hat.

War die Gründung eines Fußballvereins schwerer als erwartet?

Mein Freund Andy ist Vorsitzender und ich bin Vizevorsitzender und Schatzmeister, daher haben wir es zusammen gegründet. Wir sind ein gutes Team und haben viel Spielerfahrung. Da Andy eher ein Angreifer und ich ein Abwehrspieler bin, können wir uns bei unseren Coaching-Ideen gegenseitig ergänzen. Außerhalb des Platzes ist Andy Sportlehrer und kennt sich gut mit der FA-Struktur und dem Wohlbefinden der Kinder aus, während ich mich um die Finanzen kümmere. Es war hart und ziemlich stressig, weil alles eine Weile in der Schwebe war, als wir den anderen Verein verließen. Wir mussten sicherstellen, dass die Nachfrage der Kinder und Eltern nach einem U9-Verein in Pimperne vorhanden war. Sobald wir von der FA akkreditiert waren und ein echter Verein wurden, fiel uns ein Stein vom Herzen, und es war wirklich aufregend. Jetzt läuft der Verein sehr reibungslos.

Habt ihr viel Unterstützung von der Gemeinde bekommen?

Ja, auf viele Arten! Die Eltern haben einen Kiosk eröffnet, um mehr Einnahmen für den Verein zu generieren. Es gab ein Ratequiz im Dorf, um Spendengelder zu sammeln, und wir haben vier Hauptsponsoren, darunter ein lokales Fitnessstudio, das alle unsere Tore bezahlt und uns im Winter kostenlos ihre Einrichtungen zum Trainieren zur Verfügung stellt. Ein anderer Sponsor, ein lokales Wirtshaus, hat all unsere Trainingsausrüstungen bezahlt, sodass die Eltern nicht viel Geld ausgeben müssen. Wenn man die Spieler zusammen sieht, sehen sie alle wie ein Team aus, was ihnen ein Gefühl von Stolz gibt. Ein lokaler Elektriker hat unsere Spielausrüstung und wetterfeste Jacken besorgt, daher war es großartig. Es ist wie eine große Fußballfamilie; Freundschaften sind auf und neben dem Platz entstanden, und wir hätten nicht erreicht, was wir erreicht haben, ohne die Unterstützung aller.

Welche Zukunftspläne gibt es für den Verein?

Im Moment haben wir nur eine U9-Mannschaft, aber wir erweitern jetzt, um für die Zukunft gerüstet zu sein, wenn wir in zwei Jahren zum Neun-gegen-Neun-Spiel übergehen, anstatt Sieben gegen Sieben zu spielen. Wir erstellen gerade ein Werbeplakatposter, um mehr Spieler – Jungen und Mädchen jeglichen Könnens – zu rekrutieren und sie für den Spielkader aufzubauen. Wir überlegen auch, eine Mini-Mannschaft für unter 6-Jährige zu gründen und haben einen neuen Trainer an Bord, um uns beim Wachstum zu helfen.

Werdet ihr also mehr Mädchen zum Spielen ermutigen?

Der neue Trainer, der gerade an Bord gekommen ist, hat eine Tochter, die sehr interessiert daran ist zu spielen, daher wird sie hoffentlich das erste Mädchen sein, das dem Team beitritt. Wir würden uns freuen, wenn noch andere folgen – jeder ist willkommen, sich zu beteiligen!

Vielen Dank, Ollie, dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast! Wir wünschen dir und Pimperne Youth FC alles Gute für die Zukunft im Namen aller bei Coveris und freuen uns darauf, eure Entwicklung zu verfolgen. Go Pimperne!